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Rettung vor dem Schwarzrost-Pilz
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| Pilzen auf der Spur: Im Forschungslabor prüfen die Bayer-CropScience-Mitarbeiterinnen Anne Suty-Heinze (l.) und Karin Wieczorek Getreidepflanzen auf Befall durch den Schwarzrost-Pilz. |
Der Pilz befällt Weizenfelder weltweit und breitet sich schneller aus als von Agrarforschern erwartet. Daher drohen in Zukunft verheerende Ernteverluste in wichtigen Anbauländern. Sollten die Pilzsporen auch Indien erreichen, den nach Europa und China größten Weizenproduzenten der Welt, wäre die Folge eine deutliche Verknappung dieses wichtigen Grundnahrungsmittels. Experten schätzen die potenziellen jährlichen Verluste auf mehr als 2,2 Milliarden Euro.
Folicur® steht den Landwirten in Kenia und im Iran bereits zur Bekämpfung des Schwarzrostes zur Verfügung. BCS plant, weitere Fungizide auf der Basis von Folicur® in diesen beiden Ländern gegen Schwarzrost registrieren zu lassen.
Derzeit gibt es keine Weizensorte, die gegen die Infektion mit Ug99 resistent ist. Somit lautet das mittelfristige Ziel, Weizensorten zu züchten, die widerstandsfähig gegen den aggressiven Pilz sind.

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